Im Zuge umfangreicher
Unterhaltsarbeiten wurde der Innenraum dieser Kirche im Sommer des Jahres
2004 vom Witterswiler Restaurator Gregor Mahrer mit Enzymen gründlich
gereinigt. Nun erstrahlen neben dem Hochaltar, den beiden Seitenaltären
und der wunderschönen Kanzel die berühmten Fresken und Dekorationsmalereien
dieser im 17. Jahrhundert entstandenen Pfarrkirche frühbarocken
Stils wieder in ihrer ursprünglichen Frische. - Gleichzeitig entschloss
sich die Kirchgemeinde, die Tonanlage zu erneuern.
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Die festliche Ausstattung
des Innenraums verlangt nach einer Anlage bescheidener Aufmachung.
Um diesem gestalterischen Anspruch neben dem akustischen Auftrag
gerecht zu werden, fiel die Wahl auf ein verteiltes Lautsprechersystem
(distributed system), das mit unaufdringlichen, schmalen Tonsäulen
verwirklicht werden konnte.
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Zwei schlanke Säulenpaare - das
vordere an den Seitentür-Umrandungen, das mittlere an den Kapitellen
angegliedert - bilden die Abstrahlquellen für eine überaus
klare Wahrnehmung des verstärkten gesprochenen Wortes.
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Das Ziel des hier gut gelungenen Klang-Designs
auf Grundlage modernster Audiotechnik war müheloses Silbenverstehen
bei optimaler Durchsichtigkeit.
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Der Chor wird mit Stützlautsprechern
leicht mitbeschallt ebenso wie die Orgel-Empore.
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Für Hörbeeinträchtigte
steht eine hervorragend funktionierende Induktionsschlaufe zur Verfügung.
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